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Seychellen - Sonntag 28.11.2010

Überblick     Samstag 27.11.2010 <   Sonntag 28.11.2010   > Montag 29.11.2010

Nach dem Frühstück am Flugzeug konnten wir schon Blicke auf die ersten Inseln der Seychellen erhaschen. Um 08:30, fast eine Stunde früher als geplant, sind wir dann auf Mahé gelandet, und wurden von angenehmer Wärme empfangen. Nachdem wir die Einreiseformalitäten erledigt hatten, wurden wir auch schon von der Reiseleitung empfangen und zu einem Bus für den Transfer zum Hotel gebracht. Es gab auch gleich mal einen kurzen aber um so heftigeren Monsunregen zur Begrüßung.

Während der Busfahrt konnten wir schon Teile der Insel Mahé sehen. Die Natur ist toll - die Bäume, die Berge, einfach beindruckend. Leider war die Straße, auf der wir unterwegs waren, auf beiden Seiten mit Häusern zugebaut. Wir werden von den großen Straßen weg müssen, um die Natur der Insel wirklich genießen zu können.

Am Weg kamen wir bei Eden Island vorbei, einer künstlichen Halbinsel, auf der Ausländer sich Villen kaufen können. Das ganze schaut ziemlich hässlich aus, auch wenn die Werbungen einem etwas anderes einreden wollen. Als nächstes fuhren wir durch Victoria, der Hauptstadt der Seychellen. Sie wirkt ziemlich überfüllt und nicht wirklich nach einem Ort, an dem wir viel Zeit verbringen werden, auch wenn sie um vieles besser ist als manch andere "Großstädte".

Von Victoria fuhren wir auf einer steilen, gewundenen Straße durch die Berge auf die andere Seite der Insel nach Beau Vallon. Nachdem dort ein paar Leute ausgestiegen sind, fuhren wir entlang der Küste nach Norden zu unserem Hotel, dem Sunset Beach Hotel. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen, mit einem (nicht-alkoholischen) Früchte-Cocktail und einer duftenden Blumenkette für Anna. Unser Zimmer war auch sehr nett hergerichtet, mit frischen Blumen überall. Das Zimmer (Nr. 2) ist auf der linken Seite des Hotels, über einer felsigen Bucht, mit einem sehr hübschen Ausblick auf Palmen und das Meer.

Bald darauf trafen wir unseren Reiseführer Hubert, der auf den Seychellen geboren ist aber 17 Jahre in Deutschland gewohnt hat, und daher sehr gut deutsch spricht. Er erzählte uns viel über die Insel Mahé, was man anschauen kann, wo das nächste Geschäft ist und wie man mit dem Bus am besten herumkommt. Wir redeten auch über ein paar Ausflüge, die von Mason's Travel angeboten wurden.

Danach spazierten wir kurz über den kleinen, netten Strand der direkt neben dem Hotel liegt, und machten uns dann auf den Weg zum Geschäft um etwas Mineralwasser und Saft zu kaufen. Die Straße ist für Fußgänger ziemlich gefährlich, da es keinen Gehsteig und auch sonst nicht viel Ausweichmöglichkeiten gibt, und auf der einen Seite gleich ein sehr steiler Abhang ist. Außerdem mussten wir uns auch erst mal an den Linksverkehr gewöhnen.

Ausgestattet mit einem Vorrat an Wasser, waren wir bereit für den Strand und das Meer. Das Wasser war angenehm warm und die Wellen relativ hoch. Das war aber kein Problem sobald man weit genug drinnen war um nicht von brechenden Wellen überrollt zu werden. Das "Reiten" auf den hohen Wellen machte dafür sehr viel Spass. Auch ohne Taucherbrille konnte man schon eine Vielzahl an Fischen erkennen, und auf einem Felsen nahe am Meer fanden wir ein paar lustige Schlammspringer.

Während wir kurz am Zimmer zum ausrasten waren, bot uns jemand vom Personal an, uns Trinkkokosnüsse zu bringen, die nett mit (nicht essbaren) Blumen geschmückt waren und gut geschmeckt haben.

Bei einem kurzen Spaziergang fanden wir eine reife, gelbe Mango (es gibt überall Mangobäume), die sehr gut geschmeckt hat. Danach gingen wir zurück zum Strand, um zu schnorcheln und unsere Unterwasserkamera auszuprobieren. Die Anzahl verschiedener Fische, die man zu sehen bekommt, ist atemberaubend, und wir mussten nicht einmal weit vom Strand wegschwimmen, um auch relativ große Fische zu sehen. Als wir auf dem Weg zurück aus dem Wasser an den Strand waren, wurde Anna plötzlich von hinten angegriffen ... von einer kleinen, reifen Banane, die dann gleich als Strafe verspeist wurde.

Nachdem wir geduscht und uns fürs Abendessen angezogen hatten (lange Hosen sind für Männer verpflichtend), gingen wir hinaus um unseren ersten Sonnenuntergang beim Sunset Beach anzuschauen. Leider war dieser sehr wolkenverhangen, aber wir konnten auf den Felsen Schlammspringer und Krabben beobachten, die sich gegenseitig jagten. Außerdem fanden wir am Rückweg zum Zimmer ein paar süße Geckos auf unserem Balkon.

Vorm Abendessen versuchten wir noch ein paar Bilder hochzuladen, aber die Internetverbindung war so schrecklich langsam, dass wir für 5 kleine Photos eine halbe Stunden brauchten. Wir beschlossen, uns das nicht nochmal anzutun und mit den restlichen Bildern auf zu Hause zu warten...

Das Abendessen bestand aus einem Buffet, dessen Hauptattraktion ein großer, gegrillter Red Snapper war, mit zusätzlich verschiedenen Curries, Salaten, Beilagen und Nachspeisen.

Nachdem wir schon einen langen Tag hinter uns hatten, vielen wir erschöpft ins Bett. Wir wurden aber bald von einem heftigen Monsunregen geweckt, der auf das Dach trommelte. Kurz darauf konnten wir aber wieder einschlafen...


Sonnenaufgang beim Flug Die ersten Inseln Die ersten Inseln Die ersten Inseln
Landung auf Mahé Landung auf Mahé Landung auf Mahé Landung auf Mahé
Landung auf Mahé Unser Flugzeug Madagaskarweber Sunset Beach
Sunset Beach Blumen für Anna Unser Zimmer Unser Zimmer
Unser Balkon Unser Balkon Sperbertaube Sunset Beach Hotel
Kokosnüsse Unterwasserwelten Unterwasserwelten Unterwasserwelten
Sunset Beach Sunset Beach Sunset Beach Sunset Beach
Felsküste Wolkenverhangener Sonnenuntergang Krabbe und Schlammspringer Wellen
Schlammspringer Krabbe und Schlammspringer Wolkenverhangener Sonnenuntergang Wolkenverhangener Sonnenuntergang
Wolkenverhangener Sonnenuntergang Wolkenverhangener Sonnenuntergang Monsunwinde

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